Standbein B · Import & Handel
Import und Handel technischer Bauteile
Wir beschaffen das Bauteil, das im Werk fehlt — importiert oder ab Lager, geliefert ans Werk oder direkt an die Baustelle.
Worum es geht
Ein Standbein, kein Zusatzgeschäft
Der Import und Handel technischer Bauteile steht im Unternehmenszweck an erster Stelle — gleichwertig neben der Industriedienstleistung. Für Sie heißt das: Sie können bei uns ein Teil kaufen, ohne einen Montageauftrag zu erteilen. Und Sie können beides in einem Vorgang bestellen, wenn es schneller gehen soll.
Der Standort ist dabei kein Zufall. Duisburg ist der größte Binnenhafen Europas und ein Umschlagplatz für Container und Stückgut aus aller Welt. Für Beschaffung und Import ist das der kürzeste Weg zwischen Sendung und Werkstor — und der Grund, warum aus dem Handel und der Instandhaltung hier ein sinnvolles Paar wird.
Was wir nicht tun: Preise oder Lieferzeiten zusagen, bevor wir Verfügbarkeit und Herkunft geprüft haben. Ein Bauteil, das „normalerweise" lieferbar ist, hilft im Stillstand niemandem.
Zwei Wege, ein Ergebnis
Beschaffung heißt bei uns entweder Handel — das Teil ist am Markt verfügbar, wir prüfen Quellen, Preise und Termine und liefern — oder Import: Die Ware kommt aus dem Ausland und bringt Fracht, Zollabwicklung und einen längeren Vorlauf mit. Welcher Weg der richtige ist, entscheidet sich am Teil und an Ihrem Termin, nicht an unserer Marge. Bei Zeitdruck nennen wir bewusst auch die teurere, aber schnellere Variante und lassen Sie wählen.
Sortiment
Was wir beschaffen
Der Schwerpunkt liegt auf dem, was in Produktion und Instandhaltung tatsächlich verbraucht wird — nicht auf einem Katalog, den es ohnehin überall gibt.
Zur Herkunft sagen wir offen, was wir wissen: Bei Markenware nennen wir Hersteller und Typ, bei gleichwertigen Alternativen sagen wir, worin sie sich unterscheiden, und bei Importware, aus welchem Bezugsweg sie stammt. Wo Prüfbescheinigungen, Werkszeugnisse oder Konformitätserklärungen zum Teil gehören, liefern wir sie mit. Was wir nicht tun: eine Alternative als Original ausgeben. In der Instandhaltung fällt so etwas spätestens beim zweiten Ausfall auf — und dann teurer.
Schnittbild
Vom Container zum Regalplatz
Import, Umschlag, Einlagerung — mit Artikel, Menge und Termin am Etikett.
01 Container — die Sendung erreicht den Umschlagplatz Duisburg.
02 Umschlag — das Bauteil wird entnommen und geprüft.
03 Regalplatz — eingelagert und ausgezeichnet: Artikel, Menge, Termin.
Ablauf
Wie die Beschaffung läuft
Für eine belastbare Antwort brauchen wir wenig, aber das Richtige: Typenschild, Zeichnung oder Maße, dazu Stückzahl und Wunschtermin. Bei Importware kommen Zoll- und Frachtabwicklung hinzu; wir sagen vorher, was das für den Termin bedeutet.
Die meiste Zeit geht bei Ersatzteilanfragen nicht bei der Beschaffung verloren, sondern bei der Identifikation: Ein Foto ohne lesbares Typenschild, eine Bezeichnung aus dem hausinternen System oder „das runde Teil mit den sechs Löchern" führen zu Rückfragen, die Tage kosten können. Deshalb hier konkret, was uns weiterhilft:
Anfrage mit Typenschild oder Zeichnung
Foto vom Typenschild, Zeichnung, Maße oder das ausgebaute Muster — je genauer, desto schneller.
Verfügbarkeit und Lieferzeit
Wir prüfen Quellen, Alternativen und den realistischen Termin — auch für abgekündigte Teile.
Angebot
Konkret zu Artikel, Menge und Termin. Ohne geprüfte Verfügbarkeit gibt es kein Angebot.
Lieferung ans Werk oder an die Baustelle
Zustellung dorthin, wo das Teil gebraucht wird — auf Wunsch mit Einbau durch unsere Monteure.
Warum über Rinsol
Beschaffung und Einbau aus einer Hand
Der übliche Bruch in der Kette sieht so aus: Der Händler liefert das Teil, der Dienstleister baut es ein, und zwischen beiden liegt die Frage, wer für das falsche Maß geradesteht. Bei uns liegt beides an derselben Stelle — wer beschafft, kennt den Einbaufall.
Der zweite Grund ist der Standort: Duisburg als Umschlagplatz verkürzt die Wege bei Importware spürbar. Und der dritte ist die Kombination mit der Elektrotechnik und dem Maschinen- und Anlagenbau — Sie brauchen für Teil und Montage nur eine Bestellung.
Für Betriebe mit wiederkehrendem Bedarf lohnt sich der Blick auf die Bevorratung: Wir bestimmen gemeinsam die Teile, deren Ausfall die Linie stoppt, und halten sie verfügbar, statt sie im Ernstfall zu suchen. Das ist kein Vertragsmodell von der Stange, sondern eine Liste, die zu Ihrer Anlage gehört — und die bei jeder Instandsetzung genauer wird.
Preis-Orientierung
Wovon der Preis abhängt
Für Bauteile gilt dasselbe wie für Arbeitsstunden: Ein Preis ohne geprüfte Quelle ist geraten. Diese Punkte bestimmen ihn:
- Verfügbarkeit: Lagerware, Zulauf oder Sonderbeschaffung
- Herkunft und Transportweg — Import bindet Fracht- und Zollaufwand
- Stückzahl und ob eine Bevorratung sinnvoll ist
- Termindruck: Standardlieferung oder Beschaffung unter Zeitdruck
- Aufwand für Identifikation, wenn nur ein Muster vorliegt
Wir nennen keine Pauschalen, die im Werk ohnehin nicht halten. Sie bekommen ein Angebot auf Basis der aufgenommenen Daten — schriftlich und nachvollziehbar.
Häufige Fragen
Sechs Fragen zu Import und Handel
Liefern Sie auch ohne Montage?
Ja. Der Handel ist ein eigenes Standbein und funktioniert vollständig ohne Montageauftrag. Sie bestellen das Teil, wir liefern es ans Werk oder an die Baustelle. Ob Sie selbst einbauen oder uns beauftragen, entscheiden Sie unabhängig davon.
Was brauchen Sie für eine Anfrage?
Typenschild oder Zeichnung, ersatzweise Maße und Fotos des ausgebauten Teils, dazu Stückzahl und Wunschtermin. Bei Antriebs- und Lagerteilen helfen zusätzlich Einbausituation und Betriebsdaten, weil sich daraus die passende Ausführung ableiten lässt.
Wie lange dauert ein Import?
Das hängt an Herkunft, Transportweg und Zollabwicklung und lässt sich nicht pauschal sagen. Wir nennen den Termin erst, wenn die Quelle geprüft ist — und sagen dazu, ob es eine schneller verfügbare Alternative gibt, auch wenn sie teurer ist.
Gibt es Mindestmengen?
Für gängige Artikel in der Regel nicht. Bei Sonderfertigung und bei Importware aus Übersee kann der Lieferant eine Mindestmenge vorgeben — das sagen wir mit dem Angebot, nicht danach.
Beschaffen Sie auch abgekündigte Teile?
Das ist einer der häufigsten Fälle. Wir suchen nach Restbeständen, nach Nachfolgetypen und nach technisch gleichwertigen Alternativen. Wenn nur noch eine Fertigung nach Zeichnung bleibt, sagen wir das offen — dann greift die Sonderbeschaffung.
Wer trägt Zoll und Fracht?
Das regelt das Angebot. Wir weisen Fracht-, Zoll- und Nebenkosten getrennt aus, damit Sie sehen, was Ware und was Weg kostet. Versteckte Positionen gehören nicht in ein Angebot für die Industrie. Bei Importsendungen sagen wir außerdem dazu, welcher Teil des Termins von der Abfertigung abhängt und damit außerhalb unseres Einflusses liegt.
Beschaffung und Montage in einem Vorgang
Wenn das Teil ohnehin eingebaut werden muss, sparen Sie mit einer gemeinsamen Beauftragung mehr als nur eine Bestellung: Wir wissen dann bereits bei der Beschaffung, wie und wo eingebaut wird, prüfen Anschlussmaße und Zubehör mit und bringen das passende Kleinmaterial gleich mit. Der klassische Fall, dass ein Lager geliefert wird und am Einsatztag die passende Dichtung fehlt, entfällt.
Umgekehrt gilt genauso: Wenn Sie selbst montieren, liefern wir schlicht das Teil — ohne Paketpreis und ohne den Versuch, eine Montage mitzuverkaufen.
Passt zusammen mit
- Instandhaltung — Verschleißteile bevorraten und tauschen
- Elektrotechnik — Schaltgeräte, Klemmen, Kabel
- Maschinen- & Anlagenbau — Ersatzteile für Umbauten
Kontakt
Bauteil anfragen
Schicken Sie uns Typenschild, Zeichnung oder ein Foto des ausgebauten Teils samt Stückzahl und Wunschtermin. Wir prüfen Verfügbarkeit und Lieferzeit und melden uns mit einem konkreten Angebot.